Die Fakten zu Inspektionskampagne zu Asphaltfertigern

Inspektionskampagne zu Asphaltfertigern

Letzte Aktualisierung August 25, 2026

Übersicht

Art der Intervention(en):

Inspektionskampagne

Anzahl der durchgeführten Inspektionen:

116 Inspektionen, 53 separate Arbeitsstätten.

Dauer der Kampagne:

Die Kampagne wurde zwischen April und Dezember 2023 durchgeführt. Nachkontrollen wurden dort durchgeführt, wo Mängel festgestellt wurden.

Umfang der Intervention

Wichtigste Pflichten

Die gesetzliche Pflicht der Arbeitgeber, chemische Risiken zu untersuchen, einer Gefährdungsbeurteilung zu unterziehen und zu dokumentieren, einschließlich der Verpflichtung, ein genaues Gefahrstoffverzeichnis zu führen.

Schwerpunkt der Kampagne

Ziel war es, das systematische Arbeitsumfeldmanagement der Arbeitgeber zu verbessern und Arbeitsumfeldrisiken für Asphaltfertiger zu vermeiden.

Schwerpunktbereiche waren chemische Gefahren, insbesondere Asphaltdämpfe, Risiken im Zusammenhang mit hohen Temperaturen, Verkehr, Wartung und Instandhaltung von Maschinen, Ergonomie, Nachtschichtbelastung, Lärm und Vibrationen.

Wichtigste Ergebnisse der Intervention

Positive Ergebnisse

Die Inspektionen erzielten eine deutlich positive Wirkung. Das Bewusstsein für chemische Risiken verbesserte sich bis zum Ende des Projekts branchenweit erheblich, und Mängel wurden landesweit rasch behoben, da sich die Informationen über Unternehmensnetzwerke verbreiteten.

Negative Ergebnisse

  • 74 % der inspizierten Arbeitsstätten wiesen Sicherheitsmängel auf.
  • Prozessbedingte chemische Gefahren (z. B. Asphaltdämpfe) wurden häufig in Gefährdungsbeurteilungen und Gefahrstoffverzeichnissen nicht berücksichtigt.
  • Auch die erforderlichen Angaben zu Arbeitsplatzgrenzwerten fehlten häufig.

Allgemeine Erkenntnisse

Die häufigsten Verstöße betrafen das Gesetz über systematisches Arbeitsumfeldmanagement. Verstöße gegen die Chemikalienrisikoverordnung stellten die zweithäufigste Kategorie rechtlicher Nichteinhaltung dar.

Wichtigste Ergebnisse nach der Intervention

  • Unternehmen haben in der Regel erheblich größere Schwierigkeiten, prozessbedingte chemische Gefahren (wie Asphaltdämpfe) zu identifizieren und einer Gefährdungsbeurteilung zu unterziehen, als dies bei im Handel erworbenen chemischen Produkten der Fall ist.
  • Gezielte Durchsetzungsmaßnahmen gegen einige wenige große Akteure führen rasch zu einer Anhebung der Chemikaliensicherheitsstandards im gesamten Industriesektor.
  • Während der Kampagne stellten wir fest, dass Vergabebehörden wie die schwedische Verkehrsbehörde und Kommunen einen erheblichen Einfluss auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten haben können.

Umfang und Art des Vollzugs

  • Schriftlicher Rat

Wichtige EU-Rechtsvorschriften

  • CAD
  • CMRD

Zusätzliche Informationen

Vor dem Einsatz vor Ort führten die Behörden Informationsveranstaltungen mit Branchengewerkschaften und Wirtschaftsverbänden durch, um Transparenz zu gewährleisten.

Einreicher des Inspektionsfalls
Swedish Work Environment Authority
Land: Schweden
Inhaltsverzeichnis
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