Metallurgie-Ingenieur: Die Risiken und Lösungen

Als Metallurgie-Ingenieur arbeiten Sie mit verschiedenen Metallen und Legierungen. Auch wenn Ihre Exposition gegenüber krebserregenden Risiken im Vergleich zu einigen anderen Berufen begrenzt ist, ist es dennoch wichtig, dass Sie sich der möglichen Gefahren bewusst sind.
Die metallurgischen Prozesse und Materialien, mit denen Sie arbeiten, können bestimmte Risiken bergen, darunter die Exposition gegenüber Staub, Dämpfen und bestimmten Chemikalien.
Bei metallurgischen Prozessen wie dem Schmelzen, Raffinieren und Legieren können Staub und Dämpfe entstehen, die Partikel enthalten können, die ein Risiko für die Atemwege darstellen.
Außerdem können bestimmte Chemikalien, die in der Metallurgie verwendet werden, wie Säuren oder Lösungsmittel, ein Gesundheitsrisiko darstellen, wenn keine angemessenen Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.
Um diese Risiken zu minimieren, ist es unerlässlich, Sicherheitsprotokolle einzuführen und die besten Praktiken in der Metallurgietechnik zu befolgen.
Der Einsatz effektiver Belüftungssysteme und die Verwendung von Absauganlagen in Bereichen, in denen Staub und Dämpfe entstehen, können das Risiko des Einatmens weiter verringern.
Das Tragen von geeigneter persönlicher Schutzausrüstung (PSA), einschließlich Atemschutz, Handschuhen und Augenschutz, kann dazu beitragen, den direkten Kontakt mit potenziell schädlichen Substanzen zu reduzieren.

Hinweis: Der CarcCheck basiert auf Daten, die für die EU gesammelt wurden. Daher sind die Verwendungen eines Stoffes möglicherweise nicht in allen Mitgliedstaaten gleichermaßen relevant. Der CarcCheck zeigt an, wo ein kanzerogener Stoff möglicherweise involviert ist oder freigesetzt werden kann; das Expositionspotenzial variiert auch in verschiedenen Bereichen. Nur die Gefährungsbeurteilung wird zeigen, ob dies an einem realen Arbeitsplatz oder in einer Anwendersituation der Fall ist.

Metallurgie-Ingenieur:
Die Risiken und Lösungen

Als Metallurgie-Ingenieur arbeiten Sie mit verschiedenen Metallen und Legierungen. Auch wenn Ihre Exposition gegenüber krebserregenden Risiken im Vergleich zu einigen anderen Berufen begrenzt ist, ist es dennoch wichtig, dass Sie sich der möglichen Gefahren bewusst sind.
Die metallurgischen Prozesse und Materialien, mit denen Sie arbeiten, können bestimmte Risiken bergen, darunter die Exposition gegenüber Staub, Dämpfen und bestimmten Chemikalien.
Bei metallurgischen Prozessen wie dem Schmelzen, Raffinieren und Legieren können Staub und Dämpfe entstehen, die Partikel enthalten können, die ein Risiko für die Atemwege darstellen.
Außerdem können bestimmte Chemikalien, die in der Metallurgie verwendet werden, wie Säuren oder Lösungsmittel, ein Gesundheitsrisiko darstellen, wenn keine angemessenen Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden.
Um diese Risiken zu minimieren, ist es unerlässlich, Sicherheitsprotokolle einzuführen und die besten Praktiken in der Metallurgietechnik zu befolgen.
Der Einsatz effektiver Belüftungssysteme und die Verwendung von Absauganlagen in Bereichen, in denen Staub und Dämpfe entstehen, können das Risiko des Einatmens weiter verringern.
Das Tragen von geeigneter persönlicher Schutzausrüstung (PSA), einschließlich Atemschutz, Handschuhen und Augenschutz, kann dazu beitragen, den direkten Kontakt mit potenziell schädlichen Substanzen zu reduzieren.

Wichtige Informationen für Ihre Aufgaben

Sicher schweißen – planen Sie Ihre Arbeit im Voraus

Die Bedingungen von Schweißarbeiten variieren stark und sind nicht immer vollständig vorhersehbar. Die geschweißten Materialien, die Beschichtungen, die Art der Schweißarbeit, die Schweißparameter sowie die Umgebungsbedingungen beeinflussen alle die Art und Menge der freigesetzten Schweißrauche und Gase. Die Zusammensetzungen und Konzentrationen gefährlicher und potenziell karzinogener Substanzen in diesen Rauchen variieren ebenfalls je nach Schweißsituation. Diese potenziellen Gesundheitsgefahren betreffen nicht nur Sie selbst während der Schweißarbeiten, sondern auch Kollegen, die vorbereitende und nachfolgende Arbeiten durchführen, Materialien transportieren, Wartungsarbeiten oder andere Tätigkeiten in Ihrer unmittelbaren Nähe ausführen. Daher sind angemessene Sicherheitsmaßnahmen sowie Luftabsaugung und Belüftung stets sehr wichtig.

Dinge, die Sie wissen sollten!

Schweißrauche und Schweißgase

Während Schweißarbeiten werden Rauche, Dämpfe und Gase freigesetzt, die gefährliche Substanzen enthalten können. Zu diesen Substanzen können Metalloxide, ultrafeine Partikel, Ozon, nitrose Gase und Kohlenmonoxid gehören

Die Luft, in der Sie arbeiten

Das Einatmen der Rauche, die während des Schweißens entstehen, kann kurzfristig die Atemwege reizen, aber langfristig zu Lungenerkrankungen, weiteren Gesundheitsbeeinträchtigungen führen und Krebs verursachen.
Risikomanagementmaßnahmen sind entscheidend
Die Vermeidung des Einatmens durch maßgeschneiderte und korrekte Risikominderungsmaßnahmen sowie die konsequente Nutzung und Anwendung technischer Ausrüstung sind entscheidend, um die Exposition zu minimieren.

Die Gefahren variieren

Chrom-VI und Nickeloxid werden beim Schweißen von chrom-nickel-legiertem Edelstahl freigesetzt. Asbest kann freigesetzt werden, wenn Wartungs- und Reparaturarbeiten an Konstruktionen durchgeführt werden, die vor dem Inkrafttreten nationaler Asbestverbote errichtet wurden. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) und Benzol können freigesetzt werden, wenn Korrosionsschutz- oder Farbbeschichtungen unfreiwillig durch Schweißarbeiten erhitzt werden.

Die Pflichten Ihres Arbeitgebers zu Ihrem Schutz!

Ihr Arbeitgeber trägt die Verantwortung dafür, dass Sie während und nach Ihrer Schweißarbeit sicher sind.

  • Gefährdungs- und Risikobeurteilung: Ihr Arbeitgeber muss die Gefährdungsbeurteilung für Ihren Arbeitsplatz und Ihre Tätigkeit durchführen und regelmäßig aktualisieren. Diese Gefährdungsbeurteilung muss UV-Strahlung, Funkenflug, Brandgefahr, enge Räume, unzureichende Belüftung und die Exposition gegenüber gefährlichen Chemikalien wie Chrom-VI oder Nickelverbindungen berücksichtigen.
  • Substitutionsprüfung: Das Erste, was Ihr Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung prüfen muss, ist, ob das angewandte Schweißverfahren durch ein anderes Verfahren oder angepasste Parameter ersetzt werden kann, die zu einer geringeren Freisetzung gefährlicher Rauche führen. Beim MAG-Schweißen ist die Reduzierung des Aktivgasanteils (Kohlendioxid und Sauerstoff) im Schutzgas eine Möglichkeit. Ferner kann beim MAG- und MIG-Schweißen die Anpassung der Prozesssteuerungsvariante (umgangssprachlich als „Pulsen“ bekannt) eingesetzt werden, um die Rauchbildung zu reduzieren. (Weitere Informationen finden Sie hier (Deutsch))
  • Technische und organisatorische Maßnahmen: Ihr Arbeitsplatz muss so gestaltet und ausgestattet sein, dass Ihre Sicherheit gefördert und unterstützt wird. Neben der Auswahl von Schweißverfahren, Ausrüstung und Schweißzusatzwerkstoffen, die eine geringere Exposition unterstützen, muss Ihr Arbeitgeber sicherstellen, dass eine funktionierende Luftabsaugung direkt an der Emissionsquelle sowie eine angemessene allgemeine Belüftung vorhanden ist, insbesondere bei Schweißarbeiten in engen Räumen. Beim MAG-, MIG- und WIG-Schweißen ist der Einsatz eines Schweißgeräts mit integrierter Rauchabsaugung der effizienteste Weg, um Ihre Exposition zu verringern.
  • Persönlichen schutz: Persönliche Schutzausrüstung (PSA), die von Ihrem Arbeitgeber bereitgestellt werden muss, umfasst zertifizierte Schweißkleidung, Handschuhe, Augenschutz und – falls erforderlich – Atemschutz. Die PSA muss Ihnen passen, funktionsfähig sein und regelmäßig gewartet und gereinigt werden.
  • Schulung und Motivation: Regelmäßige Unterweisungen durch Ihren Arbeitgeber müssen eine Beschreibung enthalten, wie sicher geschweißt wird, und Sie motivieren, diese Verfahren konsequent anzuwenden. Im Rahmen der Unterweisung sollten Sie über potenzielle neue Gefahren, sich ändernde Arbeitsbedingungen und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen informiert werden. Dies befähigt Sie, sicher zu schweißen.

Ihre eigenen Pflichten zur Unterstützung Ihres eigenen Schutzes und des Schutzes Ihrer Kollegen!

  • Maßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung: Sie müssen sich an die Regeln und Standards halten, insbesondere wenn es um die Positionierung von Luftabsaugung und Belüftung geht. Ebenso wichtig sind Regeln zur Arbeits- und Arbeitsplatzorganisation sowie zum Umgang mit Gefahrstoffen.
  • Technische und organisatorische Maßnahmen: Setzen Sie alle technischen und organisatorischen Maßnahmen um, indem Sie die Punktabsaugungen nutzen und für eine ausreichende Belüftung sorgen. Positionieren Sie sich so, dass Sie sich nicht direkt im Pfad der Schweißrauche befinden. Nutzen Sie alle Möglichkeiten, um die Schweißrauche an der Quelle abzusaugen. Beispielsweise müssen Sie den Lichtbogen durch einen Schweißschutz abschirmen und jegliche Arbeit in geschlossenen Räumen vermeiden. Falls möglich, schrauben Sie das zu schweißende Teil ab und schweißen Sie es in einem besser belüfteten Bereich.
  • PSA prüfen und tragen: Bevor Sie Ihre persönliche Schutzausrüstung anlegen, prüfen Sie deren Funktionstüchtigkeit. Einmal angelegt, verwenden Sie Kleidung, Atemschutz, Handschuhe und Augenschutz nur so, wie es vorgesehen ist. Schutzkleidung muss richtig sitzen, damit sich bei wiederholten Tätigkeiten beispielsweise Funkenperlen nicht in den Falten sammeln können.
  • Risiken frühzeitig erkennen und präventiv handeln: Reagieren Sie sofort, wenn Sie feststellen, dass etwas nicht ordnungsgemäß funktioniert, wie zum Beispiel eine fehlende oder mangelhafte Luftabsaugung. Dies ist auch relevant, wenn Sie auf ungewöhnliche Rauche, beschädigte Kabel oder manipulierte Schutzeinrichtungen, riskantes Verhalten von Kollegen oder unzureichende Sicherheitsabstände stoßen.

Botschaft zum Mitnehmen

Die Auswirkungen von Schweißrauchen, Metallpartikeln und Staub, Gasen und anderen Gesundheitsgefahren, die eingeatmet werden können, sind schwerwiegend. Durch Ihre aktive Unterstützung und die konsequente Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen werden Gesundheitsgefahren effektiv reduziert und die Sicherheit an Ihrem Arbeitsplatz erhöht. Dies beinhaltet vor allem, dass Sie die geltenden Sicherheits- und Hygienevorschriften (für Essen, Trinken und Rauchen) beachten und die Anweisungen Ihres Arbeitgebers befolgen. Nutzen Sie emissionsarme Schweißverfahren und achten Sie vor allem darauf, dass die Luftabsaugung an der Punktquelle zusätzlich zu einer guten Belüftung des Arbeitsplatzes optimiert ist. Tragen Sie immer die vorgeschriebene Schutzausrüstung und melden Sie jede beobachtete Gefahr sofort.

Sorgen Sie jetzt und für die Zukunft für Ihre Gesundheit, indem Sie jederzeit sicher und geschützt arbeiten, denn Ihre Sicherheit hat für Sie und Ihren Arbeitgeber oberste Priorität!

 

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Hinweis: Der CarcCheck basiert auf Daten, die für die EU gesammelt wurden. Daher sind die Verwendungen eines Stoffes möglicherweise nicht in allen Mitgliedstaaten gleichermaßen relevant. Der CarcCheck zeigt an, wo ein kanzerogener Stoff möglicherweise involviert ist oder freigesetzt werden kann; das Expositionspotenzial variiert auch in verschiedenen Bereichen. Nur die Gefährungsbeurteilung wird zeigen, ob dies an einem realen Arbeitsplatz oder in einer Anwendersituation der Fall ist.

Welche(s) kanzerogene(s) ist/sind vorhanden?

Die folgenden (prozessbedingten) kanzerogenen Stoffe in Ihrem Beruf könnten ein potenzielles Risiko für Ihre Gesundheit darstellen.

Können das/die Karzinogen(e) oder der/die Prozess(e) ersetzt werden?

Die Substitution ist die erste und wichtigste Präventionsmaßnahme, um die Exposition gegenüber Karzinogenen zu vermeiden. Die folgenden Stoffe oder Verfahren gelten als sicherere Alternativen für diese kanzerogenen Stoffe oder stellen ein geringeres Expositionspotenzial dar.

Gibt es technische Präventionsmaßnahmen?

Technische Maßnahmen müssen zuerst eingesetzt werden, wenn eine Substitution nicht möglich war. Die erste technische Maßnahme der Wahl ist die Verwendung eines geschlossenen, gekapselten Systems. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und technische Lösungen, die geeignet sein könnten, die Exposition so weit wie technisch möglich zu reduzieren. Diese Maßnahmen zur Risikominderung variieren in ihrer Wirksamkeit und müssen für Ihr Arbeitsumfeld individuell bewertet werden.

Außerdem finden Sie in der folgenden Liste allgemeine oder technisch ausgerichtete Lösungen, die von anderen in Ihrem Beruf angeboten werden.

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Gibt es organisatorische Präventionsmaßnahmen?

Organisatorische Maßnahmen können Ihre Strategie zur Verringerung der Exposition unterstützen. Organisatorische Maßnahmen dürfen nur dann eingesetzt werden, wenn eine Substitution nicht möglich war und alle technischen Maßnahmen ausgeschöpft wurden. Es gibt verschiedene organisatorische Maßnahmen, die zur Verringerung der Exposition geeignet sein können. Diese Maßnahmen zur Risikominderung sind unterschiedlich wirksam und müssen für Ihr Arbeitsumfeld individuell bewertet werden.
Darüber hinaus finden Sie in der folgenden Liste allgemeine oder auf die Organisation ausgerichtete Lösungen, die von anderen in Ihrem Beruf/Branche angeboten werden.
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Gibt es Grenzwerte?

Grenzwerte für kanzerogene Stoffe sind ein Mittel, um die Expositionssituation zu bewerten und zu prüfen, ob Mindestanforderungen erfüllt sind oder ob weitere Strategien zur Risikominderung angewendet werden müssen. Die oben bereitgestellten Links können die Bewertung unterstützen, ob technische und organisatorische Maßnahmen ausreichend ausgeschöpft wurden, um die Exposition zu minimieren. Bitte beachten Sie, dass Sie die interne Exposition auch mittels Biomonitoring beurteilen können.

Unabhängig davon, ob ein europäischer Grenzwert besteht oder nicht, ist es verpflichtend, die Exposition gegenüber kanzerogenen Stoffen so weit wie technisch erreichbar zu minimieren. Bitte beachten Sie Ihre nationale Gesetzgebung, wie die Minimierungspflicht einzuhalten ist.

Als Metallurgie-Ingenieur könnten die folgenden (prozessbedingten) kanzerogenen Stoffe ein potenzielles Risiko für Ihre Gesundheit darstellen, und es gelten die folgenden EU-Grenzwerte.

Wird die Exposition bestimmt?

Wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass eine Exposition wahrscheinlich ist, gibt es mehrere Möglichkeiten, Ihre Expositionssituation zu bewerten.

Beschreibungen durch die Berufsgenossenschaft oder Versicherungen, in der Praxis genehmigte Schutzleitfäden, REACH-Expositionsszenarien oder Expositionsmodellierung sind weitere und geeignete Quellen, die bei der Beurteilung der Expositionssituation sowie beim Vergleich von Arbeitsplatzsituationen helfen. Dies muss in der Gefährungsbeurteilung dokumentiert werden. Wenn diese Methoden keine abschließende Expositionsbewertung ermöglichen, können schließlich Expositionsmessungen mit Hilfe Ihrer jeweiligen Versicherungsorganisation oder eines externen Unternehmens durchgeführt werden.

Außerdem sollten Sie die hier zusammengestellten Quellen für Expositionsdaten prüfen.

Ist eine persönliche Schutzausrüstung vorhanden?

Bitte beachten Sie, dass Persönlichen schutz-Ausrüstung (PSA) erst nach dem Einsatz technischer und organisatorischer Maßnahmen verwendet werden sollte, um die Exposition so weit wie möglich zu reduzieren.

Darüber hinaus gelten strenge Regeln für die Verwendung von PSA. Bei Atemschutzgeräten (ASG) muss die Filterklasse dem Zweck entsprechen, die Maskengröße muss zum jeweiligen beschäftigter passen, die maximale Tragezeit muss festgelegt werden, und beschäftigter benötigen eine Unterweisung/Schulung zum korrekten An- und Ablegen von ASG.

Bei Hautschutz-Ausrüstung müssen geeignetes Handschuhmaterial und die passende Größe beurteilt werden. Üblicherweise gibt es beim Umgang mit kanzerogenen Stoffen nur sehr seltene Situationen, in denen PSA nicht erforderlich ist, um die Minimierungspflicht zu erfüllen. Wenn Sie sich entscheiden, keine PSA zu verwenden, muss dies gut dokumentiert werden.

In der folgenden Liste finden Sie außerdem Lösungen, die von anderen bereitgestellt wurden:

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Weitere Pflichten und zusätzliche hilfreiche Maßnahmen

Die Sicherstellung des Wohlbefindens Ihrer Beschäftigten wird zudem durch bestimmte pflicht(en) gewährleistet, die in der Richtlinie über Karzinogene, Mutagene und Reproduktionstoxische Stoffe (CMRD) festgelegt sind. Darüber hinaus wirken sich weitere Maßnahmen positiv auf die Sicherheit am Arbeitsplatz und die Gesundheit der beschäftigter aus, indem sie das Bewusstsein aller beteiligten Akteure stärken.

Die folgende Liste bietet Unterstützung für diese wichtigen Aspekte. Die nationalen Anforderungen können jedoch von der Richtlinie abweichen. Bitte informieren Sie sich daher bei Ihren nationalen Behörden über die regulatorischen Anforderungen für gefährliche Stoffe:

  • Die Durchführung einer Gefährungsbeurteilung ist verpflichtend.
  • Die Unterweisung und Schulung, bevor beschäftigter eine Aufgabe beginnen, ist verpflichtend.
  • Die Dokumentation von Aufgaben, bei denen kanzerogene Stoffe beteiligt sind, ist verpflichtend.
  • Das Angebot einer medizinischen Überwachung ist obligatorisch.
  • Die Organisation der Chemikalien innerhalb eines Stoffinventars wird als sehr hilfreich angesehen.
  • Die Einholung von „externem Fachwissen“ von Arbeitsmedizinern oder Sicherheitsexperten wird als sehr hilfreich angesehen.
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Ihr Wohlbefinden wird außerdem durch bestimmte Pflichten Ihres Arbeitgebers gewährleistet, die in der Richtlinie über Karzinogene, Mutagene und Reproduktionstoxika (CMRD) festgelegt sind. Es ist jedoch auch wichtig, dass Sie sich an die Anweisungen am Arbeitsplatz halten.

  • Die Durchführung einer Gefährungsbeurteilung ist für Ihren Arbeitgeber verpflichtend und dient dazu, alle potenziellen Gesundheitsrisiken zu ermitteln und Gegenmaßnahmen einzurichten, um diese Risiken zu verhindern oder zu verringern.
  • Bevor Sie mit einer Aufgabe beginnen, müssen Sie eingewiesen und geschult werden. Die Wiederholung des Trainings und die Anpassung der Arbeitsanweisungen helfen Ihnen, auf die Risiken aufmerksam zu bleiben.
  • Sollten bei Ihnen jemals gesundheitliche Probleme auftreten, die möglicherweise arbeitsbedingt sind – auch nach einem Unternehmenswechsel oder im Ruhestand –, stellt die Dokumentationspflicht für Aufgaben mit kanzerogenen Stoffen sicher, dass Sie eine Anerkennung als Berufskrankheit erhalten.
  • Das Angebot einer medizinischen Überwachung für Sie ist die pflicht Ihres Arbeitgebers und dient dazu, Sie über potenzielle, mit Ihrer Aufgabe verbundene Gesundheitsrisiken zu informieren.
  • Bitte beachten Sie, dass auch die Zusammenarbeit mit Ihrem Arbeitgeber Ihre pflicht ist. Arbeitsplatz- und persönliche Hygieneprotokolle (z. B. Arbeitskleidung nicht mit nach Hause nehmen) sind ein Schlüsselfaktor, um Ihre Gesundheit und die Ihrer Familie zu gewährleisten, und sollten jederzeit befolgt werden.
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Relevanz

Beteiligte kanzerogene Stoffe

Betroffene(r) Sektor(en)

Herstellung von Basismetallen, Produktion von anderen Nichteisenmetallen, Schmieden, Pressen, Stanzen und Walzprofilieren von Metall; Pulvermetallurgie
Inhaltsverzeichnis
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