Die Materialien, mit denen in Chemiewerken üblicherweise umgegangen wird, darunter verschiedene Chemikalien, Lösungsmittel und Reaktionsnebenprodukte, können gefährliche Stoffe enthalten, die ein Risiko für mögliche Schäden darstellen. Als Fachkraft in diesem Bereich ist es wichtig, sich der potenziellen beruflichen Gefahren bewusst zu sein, die mit Ihrer Tätigkeit verbunden sind. Dazu gehört ein erhöhtes Risiko, an Krankheiten wie Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten oder einer erhöhten Anfälligkeit für bestimmte Krebsarten zu erkranken.
Die Substanzen, wie z.B. ätzende Chemikalien, giftige Verbindungen und potenzielle Kanzerogene, können durch Einatmen, Hautkontakt oder Verschlucken ein Gesundheitsrisiko darstellen. Das Risiko ist real. Die gute Nachricht? Wissen ist der erste Schritt zum Schutz.
Genau aus diesem Grund bieten wir über 40 Factsheets zu krebserregenden Stoffen am Arbeitsplatz an. Von Acrylnitril über Isopren bis hin zu ultravioletter Radioaktivität- jedes Factsheet gibt Ihnen klare, zuverlässige Informationen darüber, was ein Stoff ist, wo er vorkommt, wie viele Beschäftigte ihm ausgesetzt sind, welche Gesundheitsrisiken bestehen und was getan werden kann, um die Exposition zu verringern oder zu vermeiden.
Die Substanzen sind überall um uns herum
Einige kanzerogene Stoffe sind bekannt. Asbest zum Beispiel betrifft auch heute noch Millionen von Beschäftigten in der EU, insbesondere im Bauwesen und bei Renovierungen. Andere sind weniger offensichtlich. Formaldehyd ist in Leim, Sperrholz und sogar in Schiffscontainern enthalten. Holzstaub ist für einen großen Teil der Beschäftigten in der Holzverarbeitung eine hohe Belastung. Die Vielfalt der Stoffe, Sektoren und Situationen ist enorm. Deshalb funktioniert ein pauschaler Ansatz einfach nicht.
Finden Sie die Fakten für Ihre Situation
Unsere Factsheets sind so gestaltet, dass sie für beschäftigte Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Sicherheitsbeauftragte und Inspektoren gleichermaßen praktisch und einfach zu verwenden sind. Jedes Blatt enthält die wichtigsten Fakten ohne unnötigen Fachjargon und verweist direkt auf das, worauf es ankommt: das Verstehen des Risikos und das Ergreifen von Maßnahmen.
Arbeiten Sie mit Chemikalien? Fahren oder warten Sie Fahrzeuge mit Dieselmotoren? Arbeiten Sie im Freien, im Gesundheitswesen oder mit Baumaterialien? Wir haben ein Informationsblatt für Sie.
Warten Sie nicht, bis der Schaden eingetreten ist. Besuchen Sie unsere Seite mit den Informationsblättern und finden Sie heraus, was Sie oder Ihre Kollegen möglicherweise ausgesetzt sind und was Sie noch heute dagegen tun können.
Berufsbedingter Krebs ist weitgehend vermeidbar. Aber nur, wenn wir jetzt handeln.


