Selbstverständlich weiß jeder Fachmann, was er tut, und ist Experte in seinem Handwerk. Er ist jedoch möglicherweise nicht direkt an der Gefährdungsbeurteilung und der anschließenden Auswahl technischer und persönlicher Maßnahmen beteiligt. Darüber hinaus kann bei jeder Routinearbeit das Bewusstsein für Vorsichtsmaßnahmen geringer sein.
Manchmal mag es so erscheinen, als würde das korrekte Ablegen der Schutzausrüstung nach einer Aufgabe das Ende des Arbeitstages unnötig verzögern. Oder das Belüftungssystem der technischen Vorrichtung behindert stets die effektive Ausführung einer Aufgabe. Damit jeder beschäftigte gut über potenzielle Risiken informiert ist, die mit seiner Aufgabe verbunden sind, und folglich Sicherheitsmaßnahmen anwendet, reicht es daher nicht aus, einfach Informationsblätter zu verteilen. Im Allgemeinen sind die aktive Einbeziehung der Beschäftigten, das Vorleben von Beispielen und praktische Tests wichtige Ergänzungen zur theoretischen Informationsvermittlung. Beispiele können die Meldung von „Beinahe-Unfällen“ und die Belohnung von Ideen der Beschäftigten sein, um das gesamte Team zu motivieren.
Im Folgenden haben wir Informationen zusammengestellt, um bereits im Berufsleben stehende Beschäftigte zu befähigen, sich über spezifische Risiken in ihrem Beruf zu informieren, was sie von ihren Arbeitgebern erwarten können und was sie selbst tun müssen.
Unsere Website widmet sich der Sensibilisierung für Krebsrisiken am Arbeitsplatz. Krebs hat jedoch selten eine einzige Ursache, und andere Faktoren außerhalb der Arbeit tragen zu Krebs bei.
Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrieben wird, hat 14 Empfehlungen im EU-Kodex gegen Krebs zusammengestellt, die Ihnen helfen, Krebsrisiken im Allgemeinen zu reduzieren.
Bitte beachten Sie: Dies ist ein Link zu einer verifizierten Informationsquelle und wird in einem neuen Fenster geöffnet.
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Kanzerogene Substanzen oder Kanzerogene sind krebserregende Stoffe. Ein bekanntes Beispiel ist Asbest, eine Substanz, die für Tausende von Opfern verantwortlich ist, die aufgrund der Exposition gegenüber Asbestpartikeln in der Vergangenheit leiden und sterben.
Viele andere kanzerogene Substanzen sind weniger bekannt, aber sogar Naturprodukte, wie Staub von Hartholzstaub, können Krebs verursachen. Stellen Sie sicher, dass Sie und andere wissen, womit Sie arbeiten!
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Arbeitgeber müssen alles in ihrer Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass Beschäftigte mit kanzerogenen Stoffen in Kontakt kommen. Das STOP-Prinzip beschreibt die Rangfolge der Schutzmaßnahmen.
Der Arbeitgeber muss diese Rangfolge bei der Festlegung und Anwendung von Schutzmaßnahmen beachten. Die einzelnen Buchstaben S-T-O-P stehen für verschiedene Arten von Schutzmaßnahmen:
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Arbeitgeber haben allgemeine Pflichten, um die Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten, und einige sehr spezifische Pflichten, um die Exposition gegenüber krebserregenden Stoffen zu minimieren. Beschäftigte tragen ebenfalls Verantwortlichkeiten und Pflichten, die sie erfüllen müssen.
Lehren Sie zukünftigen Beschäftigten, dass sie Rechte, aber auch Pflichten im Interesse ihrer langfristigen Sicherheit haben!
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Bilden Sie Studierende für einen bestimmten Beruf oder Sektor aus?
Nutzen Sie unsere Datenbank für Berufsrisiken, um sie auf ihren zukünftigen Job vorzubereiten. Mit konkreten Lösungen und Maßnahmen zu ihrem Schutz. Unsere Berufsseiten geben einen hervorragenden Einblick in die damit verbundenen kanzerogenen Risiken.
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Nutzen Sie unsere Merkblätter als Lernmaterial für spezifische Substanzen. Wir haben alle wichtigen Informationen zu über 40 krebserregenden Substanzen gesammelt und in leicht verständlichen Merkblättern zusammengefasst.
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Sind Sie bei der Arbeit kanzerogenen Stoffen ausgesetzt? Finden Sie es hier heraus.
Informieren Sie sich über die Risiken, Expositionsgrenzen und mögliche Maßnahmen.
Was müssen Arbeitgeber gesetzlich tun? Was sind die Rechte der beschäftigten Arbeitnehmer?
Vorbeugung gegen krebserregende Stoffe ist der Schlüssel! Was können Sie tun?
Finden Sie Maßnahmen und gute Praktiken, um die Exposition zu verringern oder zu beseitigen.
Bringen Sie künftigen Beschäftigten und Fachkräften bei, gesünder und sicherer zu arbeiten und zu leben.
Diese Website ist eine Initiative der Roadmap on Carcinogens.
Wir laden ein Netzwerk von Fachleuten ein, sich uns anzuschließen: Arbeitsaufsichtsbehörden, Bildungseinrichtungen, Ausbilder und Experten.
Lesen Sie über Entwicklungen und Aktivitäten zur Bekämpfung von berufsbedingtem Krebs.
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